Linderung mit Langzeiteffekt möglich

Allergische Erkrankungen durch Gegensensibilisierung stoppen

 

Auslöser für Allergien sind zunehmend eine stärker belastete Umwelt und veränderte Lebensgewohnheiten („western lifestyle“). Ein wichtiger Faktor ist die vermehrte und länger andauernde Freisetzung von Pollen durch eine erhöhte durchschnittliche Jahrestemperatur. Die wärmer werdenden Winter lassen die Pflanzen früher erblühen. Die Pollensaison verlängert sich deutlich und damit auch die Leidenszeit der Allergiker.

 

Pollen und Schadstoffe

fördern Allergiebereitschaft So hat sich die Pollenfreisetzung innerhalb der letzten 25 Jahre verdoppelt, mancherorts sogar vervierfacht. Die Ausbreitung neuer Pollenarten, wie zum Beispiel die der hochallergenen Ambrosia- Pflanze, erhöht die Neigung zur Allergiereaktion deutlich. Aber auch Umweltschadstoffe, wie zum Beispiel Feinstaubemissionen oder Zigarettenrauch, sind wichtige Gründe für die Zunahme von Allergien.

 

Luftschadstoffe werden als Wegbereiter für allergische Atemwegserkrankungen

angesehen. Sie verstärken vorhandene allergische Symptome an Augen, Nase und Lunge und verschlechtern die Lungenfunktion durch eine Verengung bei bereits bestehenden Erkrankungen der Atemwege. Luftschadstoffe können zu einer Schädigung der Flimmerhärchen des Atmungstraktes führen, dies ist besonders bei Kleinkindern ausgeprägt. Zusätzlich beeinträchtigen sie den Allergenabtransport, indem sie die Tätigkeit des Flimmerepithels herabsetzen. Luftschadstoffe in Form von Dieselpartikeln verstärken außerdem die körpereigene, IgE-vermittelte Immunantwort mit der Folge einer Allergie vom Soforttyp (Typ I).

 

Allergenkarenz und Kortisonangst

Eine allergische Rhinitis kann als Risikofaktor für das Entstehen eines allergischen Asthma bronchiale angesehen werden oder den Verlauf eines bereits bestehenden Bronchial-Asthmas verschlechtern. Es empfiehlt sich, eine allergische Rhinitis möglichst umgehend zu behandeln. Soweit möglich, liegt das Augenmerk auf einer möglichst starken Verminderung der Allergenexposition.

 

Gegen die Symptome der allergischen Rhinitis, wie Niesen, tränende Augen etc., werden oftmals Antihistaminika eingesetzt; evtl. auch in Kombination mit Sympathomimetika. Bei länger andauernder allergischer Rhinitis (länger als drei Wochen) wird die Behandlung um Steroide, wie z. B. Kortison, zum Einsatz erweitert. Jedoch äußern viele Patienten Bedenken vor Kortison, die zu berücksichtigen sind. Daher ist es wichtig, die Patienten auch über alternative

Behandlungsoptionen zu informieren. Zu diesen Möglichkeiten zählt die Gegensensibilisierung, ein naturheilkundliches Verfahren zur Behandlung von Allergien, bekannt unter dem Namen ALLERGOSTOP® und entwickelt von Dr. Karl Eugen Theurer.

 

Gegensensibilisierung nach Dr. K. E. Theurer

Es handelt sich um ein patientenspezifisches, homöopathisches Eigenblutprodukt zur Behandlung exogener und endogener Allergien, die durch eine Antigen-Antikörper-Reaktion ausgelöst werden sowie zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Lupus erythematodes, bei der Haut und Organe geschädigt werden oder der Hashimoto-Thyreoiditis, einer chronischen Entzündung der Schilddrüse.

 

Vorteile

Der Auslöser der Allergie muss bei der Gegensensibilisierung nicht bekannt sein. Es muss keine aufwendige Testung durchgeführt werde, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu erzielen. Notwendig ist es jedoch, dem Patienten das Blut aus dem Akutstadium der jeweiligen Erkrankung abzunehmen. Das Blut enthält zu diesem Zeitpunkt die für die jeweilige Krankheit spezifischen pathogenen Antikörper in hoher Konzentration.

 

Die Gegensensibilisierung dient zur Bildung von Anti-Antikörpern, bzw. Anti-Auto-Antikörpern (bei Autoimmunerkrankungen), die die existierenden pathogenetischen Antikörper blockieren und die Antigene ausschalten, die auch als antiidiotypische Antikörper bezeichnet werden. Die Symptome oder pathologischen Antikörper werden nicht unterdrückt.

 

Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, da Allergene, wie z. B. Pollen, Tierhaare etc., nicht in der Gegensensibilisierung enthalten sind. Die Gegensensibilisierung kann in jedem Alter durchgeführt werden.

 

Bei akuten Infektionen sollte mit der Verabreichung dieses homöopathisches Eigenblut-produktes bis nach Abklingen der Symptome gewartet werden. Nach Impfungen oder während der Einnahme von Immunsuppressiva sollte auf die Blutentnahme zur Herstellung der Gegensensibilisierung verzichtet werden.

 

 

Vorteile auf einen Blick

• Allergieaustestung entfällt

• Allergene müssen nicht bekannt sein

• Behandlung von multiplen Allergien möglich

• Behandlungsbeginn auch während allergischer Symptomatik möglich

• Keine Altersbegrenzung

• Sehr gute Verträglichkeit