Behandlung von Stressbeschwerden und Burnout

 

Die Ursachen für die zunehmend steigenden Zahlen an chronisch gestressten Menschen und Burnout-Betroffenen sind den Medizinern und Wissenschaftlern wohl bekannt. In der immer schneller werdenden Leistungsgesellschaft ist der Körper gezwungen, mit exponentiell zu-nehmenden Anforderungen in Arbeit und Privatleben umzugehen. Ein Erwachsener greift pro Tag, je nach Berufsgruppe, bis zu 30.000 Wörter an Gedrucktem auf. Somit nimmt der Mensch doppelt so viel Information wahr, wie ein durchschnittliches Gehirn in dieser Zeit überhaupt verarbeiten kann.

 

Doch was passiert im Körper? In physiologischen und psychologischen Stresssituationen wird zum einen Adrenalin ausgeschüttet, zum anderen setzt der Körper das Hormon Cortisol frei und ermöglicht dem Gestressten durch Energiebereitstellung, die berühmten 110 Prozent zu geben. Aber welche Folgen hat das für den Mensch von heute, der nahezu rund um die Uhr die „modernen Bedrohungen“ ausgesetzt ist? Cortisol baut sich sehr langsam ab, sodass der Cortisolspiegel bei Stressgeplagten abends erhöht bleibt. Die Folgen sind in der Regel Blutdruckanstieg, eine Veränderung der Herzfrequenz, Schlafstörungen sowie das bekannte „abends nicht abschalten können“. Nach einer zu kurzen und unruhigen Nacht steigt am nächsten Tag der ohnehin schon erhöhte Cortisolspiegel weiter an, sobald wir wieder mit den Stressfaktoren des Alltags konfrontiert werden. Dabei wäre ein tiefer und fester Schlaf sehr wichtig, da das Gehirn die Stressverarbeitung nachts im Schlaf durchführt. Zu einem Burnout kann es kommen, wenn der Körper dauerhaft gezwungen ist, Stresshormone auszuschütten und somit die natürliche Stress-Regulierung aus dem Gleichgewicht gerät. Ist der Betroffene erst mal in diesem Burnout-Zustand angekommen, können weder Cortisol zur Stressverarbeitung, noch Serotonin zur mentalen Ausgeglichenheit ausreichen produziert werden. Ein Teu-felskreis, den es zu durchbrechen gilt. Diese Erkenntnisse wurden in die Entwicklung neuarti-ger Präparate eingebracht, die bereits erste Erfolge in der Therapie von chronischen Stress und Burnout erzielen konnten. Wirksamer Bestandteil der Produkte sind Aminosäuren als körperverwandte Wirkstoffe, welche die Dysbalance im Cortisol- und Serotoninhaushalt ausgleichen können

 

Im Stadium von chronischem Stress wird durch die Aminosäure-Tryptophan und den entsprechenden Co-Faktoren Einfluss auf die Produktion von Serotonin genommen und somit ein ausbalancierender Faktor gegenüber dem erhöhten Cortisolspiegel geschaffen. Dies führt zu einem verbesserten Schlafverhalten und ist im Hinblick auf die verwendeten Inhaltsstoffe die gezieltere und vor allem sinnvollere Methode als etwa die Einnahme von Schlaftabletten.

 

Durch die Gabe der Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin (z. B. in aminoplus burnout) mit entsprechenden Co-Faktoren, kann die Produktion von Neurotransmittern bei Burnout-Betroffen gefördert und somit Einfluss auf die Ausschüttung von Cortisol erreicht werden.

 

Autorin: Dr. Doris Meister, Dipl. oec. troph., München