Mehr Wohlbefinden, höhere Lebensqualität durch Rotklee-Isoflavone

 

Gegen Wechseljahresbeschwerden muss nicht immer sofort mit eine Hormonersatztherapie (HRT) eingesetzt werden. Sehr häufig helfen auch so genannte Pflanzenöstrogene, zu denen die Isoflavone gehören, wie sie in hoher Konzentration in einem standardisierten Extrakt des europäischen Rotklees enthalten sind.

 

Hormonersatztherapie: wirksam, aber mit Risiken behaftet

Die in den Wechseljahren bei rund zwei Dritteln der Frauen mehr oder weniger stark auftretenden Beschwerden beruhen auf einer Verringerung des körpereigenen Östrogenspiegels. Seit über 40 Jahren wird in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden die HRT – Östrogene oder Östrogen-Gestagen-Kombinationen – eingesetzt. Doch eine solche Therapie kann mit erheblichen Risiken behaftet sein: Zu den größten Gefahren einer HRT gehört nach aktuellem Stand eine signifikante Erhöhung des Risikos für die Entstehung von Brustkrebs. Die erhöhten Risiko- und Nebenwirkungsraten der HRT ließen und lassen den Ruf nach alternativen pflanzlichen Methoden zur Linderung bestimmter Wechseljahresbeschwerden laut werden.

 

Pflanzenöstrogene: vergleichbare Wirkweise wie Östrogen, aber frei von Nebenwirkungen

Zu den effektivsten und am besten untersuchten alternativen Methoden gehören die im Rotklee enthaltenen vier Pflanzen- oder Phytoöstrogene (Genistein, Daidzein, Biochanin A, Formononetin), die zu den Isoflavonen gehören und im Körper eine dem körpereigenen Östrogen vergleichbare Wirkung entfalten, ohne jedoch die für eine HRT bekannten Risiken mit sich zu bringen. Und noch mehr: Die im Rotklee enthaltenen Pflanzenöstrogene verfügen auch über einen teilweise anti-östrogenen Effekt. Dadurch mildern sie nicht nur verschiedene Wechseljahresbeschwerden, sondern können auch beim Schutz vor Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen eine erhebliche Rolle spielen.

Zahlreiche Studien und auch experimentelle Daten deuten auf ein breites Wirkspektrum, eine gute Verträglichkeit und ein geringes Nebenwirkungspotential im Rotklee-Extrakt enthaltenen Isoflavone hin.

 

Ob schwächer oder stark ausgeprägte Beschwerden – für jede Frau das richtige Nahrungsergänzungsmittel mit Rotklee-Extrakt

Das Nahrungsergänzungsmittel Menoflavon® (Kyberg), ein standardisierter Rotklee-Extrakt mit den vier Isoflavonen Genistein, Daidzein, Biochanin A und Formononetin – die beiden letzteren stellen Vorstufen von Genistein und Daidzein dar – gibt es in drei verschiedenen Ausführungen. Allen gemeinsam wird eine signifikante Reduktion von Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Nervosität und Konzentrationsproblemen sowie ein positiver Effekt auf die Knochendichte und damit auf das Knochenfrakturrisiko zugeschrieben. Im Gegensatz zur HRT scheint der standardisierte Rotklee-Extrakt keine wachstumsfördernde oder aktivierende Wirkung an Brust- und Uterusgewebe aufzuweisen. Im Gegenteil, die in den Menoflavon enthaltenen Isoflavone stehen heute allgemein in dem Ruf, möglicherweise vor Brustkrebs zu schützen.

 

Für welche Frauen eignet sich jedoch welches Menoflavon?

Menoflavon®-Kapseln enthalten 364 mg Rotklee-Extrakt, was einem Isoflavon-Gehalt von 40 mg pro Kapsel entspricht. Die höher dosierte Form, Menoflavon® extra, enthält pro Kapsel die doppelte Menge an Isoflavonen, also 80 mg. Übrigens handelt es sich dabei um die Dosierung, die in den Studien am häufigsten eingesetzt wurde. Welche der beiden Dosierungen gegen Wechseljahresbeschwerden am effektivsten wirkt, muss individuell entschieden werden. Ein Tipp: An besten beginnt „Frau“ mit der niedrigeren Dosis. Sollte sich hier innerhalb von sechs Wochen kein Erfolg bemerkbar machen, sollte sie auf die höhere Dosierung wechseln.

Menoflavon ® Balance wird die bilanzierte Diät mit dem Rotklee-Extrakt durch den Zusatz von Calcium und Vitamin D3 komplettiert. Dieses Nahrungsergänzungsmittel eignet sich vor allem für Frauen mit einer aufgrund von Calcium- und Vitamin-D3-Mangel abnehmenden Knochenmasse. Da Calcium für die Strukturstärke des Knochens verantwortlich ist, sollte der mit steigendem Lebensalter erhöhte Bedarf an Calcium ausgeglichen werden. Doch Calcium kann nur dann optimal verwertet werden, wenn der Organismus ausreichend mit Vitamin D3 versorgt ist, ein Vitamin, das durch die ultraviolette Strahlung der Sonne in der Haut gebildet wird. Da insbesondere in den Wintermonaten aufgrund der verminderten Sonneneinstrahlung oft zu wenig Vitamin D3 vom Körper selbst gebildet wird, ist eine Ergänzung über die Nahrung zu empfehlen.

 

Autorin:

Gabi Schwarz, Medizinjournalistin, München

weitere Informationen: www.kyberg-vital.de