Synergien für die Praxis

Symposium während der 48. Medizinischen Woche


Auf dem Symposium während der Medizinischen Woche beschäftigte man sich passend mit den Erfahrungen verschiedener Ärzte als BEMER Anwender in ihrer Praxis. Zum Auftakt stellte der Preisträger des Science Award 2014, Dr. med. Wolfgang Niemer, die Ergebnisse seiner Studie zu „Mikrovaskuläre Durchblutungsregulation: Störungen und ihre Folgen, physikalische Behandlungsmöglichkeiten und klinischer Stellenwert“ vor.


Die sich anschließenden Fachvorträge spiegelten die erfolgreiche Behandlung unterschiedlicher Beschwerden und Krankheitsbilder wider. So würdigte beispielsweise Dr. med. Rainer Pawelke die Einflüsse der Therapie beim Endothelschutz und Prof. Klaus Peter Bader stellte die Eignung des Systems zur Besserung des Burnout-Syndroms vor, die er in seiner täglichen Praxis beobachten konnte.


Eine Reihe von Kurzvorträgen illustrierte die unterschiedlichen Behandlungserfolge aus verschiedenen Perspektiven ärztlicher Fachrichtungen. Der Allgemeinarzt Dr. med. Ulrich Euchner beschrieb Ergebnisse einer verbesserten Wundversorgung. Dr. med. Ines Peglau beschäftigt sich als Neurologin mit der Krankheit Multiple Sklerose (MS) und konnte berichten, dass das Fatigue-Syndrom – die Ermüdungserscheinungen im Krankheitsverlauf – erfolgreich bekämpft werden könne und damit die Lebensqualität der Patienten deutlich erhöht werde.


Eine überraschende Anwendung beschrieb der Zahnarzt Dr. med. dent. Jan Fürst. Nach komplizierten Kieferoperationen setzen die Zahnärzte seiner Gemeinschaftspraxis in Stamsried/Oberpfalz für die Wundbehandlung das BEMER System ein und erzielen signifikante Behandlungserfolge bei der Wundbehandlung. Er zeigte mithilfe eindringlicher Bilder, dass die Gesichtsveränderungen (Schwellungen) sich in Grenzen hielten, rasch abheilten und der Heilungsverlauf sowie Schmerzkomplikationen wesentlich geringer auftraten als ohne Behandlung mit BEMER.


Diese Erfahrungen wurden allgemein als Belege für die Wirksamkeit der Physikalischen Gefäßtherapie gewertet. Über die eindrücklichen Berichte freuen wir uns. Allen Referenten an dieser Stelle ein herzliches Danke.


Eine intensivere öffentliche Diskussion über die Mikrozirkulation soll, so formulierte es Prof. Dr. Dr. Fred Harms und Fred Unrath, die Gründung des „International Microvascular Net“ anstoßen. Ziel ist es, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene die Vernetzung von Experten zu fördern, um in den europäischen Gesundheitssystemen für mehr und gezieltere Informationen über die Bedeutung der Mikrozirkulation, deren gezielte Behandlung bei Störungen oder zunehmenden Reduzierungen bei Älteren wie auch chronisch Kranken, zu sorgen.